AGB Stefan Peetz | Human Performance & Coaching

Allgemeine Geschäftsbedingungen

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
Stefan Peetz · Human Performance Manager · Business Alchemist · Autor
Gültig ab: Juni 2026 · Version 1.0

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Anbieter im Sinne dieser AGB:
Stefan Peetz
von-Stauffenberg-Weg 16, 22880 Wedel
Deutschland
E-Mail: hallo@stefanpeetz.life
Website: www.stefanpeetz.life
(nachfolgend „Anbieter")

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Leistungen, Angebote und Verträge des Anbieters gegenüber Auftraggebern (nachfolgend „Kunde"), unabhängig davon, ob der Kunde als Unternehmer (§ 14 BGB) oder als Verbraucher (§ 13 BGB) handelt. Abweichende Bedingungen des Kunden haben keine Gültigkeit, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich und schriftlich zu.

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§ 1 – GELTUNGSBEREICH UND ANGEBOTE

1.1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten für sämtliche Leistungen des Anbieters, insbesondere für:

– 1:1-Einzelformate (Human Performance Clarity, Human Performance Transformation, Human Performance Pro)
– Vorträge, Keynotes und öffentliche Auftritte
– Workshops, Intensivformate und Gruppenveranstaltungen
– Mastermind-Gruppen und Gruppenformate
– digitale Produkte, Online-Kurse und Selbstlernformate
– Buchveröffentlichungen und begleitende Materialien
– Beratungsleistungen für Unternehmen (Business Identity, Führungsentwicklung)
– alle sonstigen Dienstleistungen und Angebote, die der Anbieter erbringt


1.2 Individuelle Vereinbarungen

Individuelle, schriftlich geschlossene Vereinbarungen (z. B. ein Einzelvertrag mit Leistungsblatt) haben Vorrang vor diesen AGB. Die AGB ergänzen solche Vereinbarungen in allen nicht geregelten Punkten.


1.3 Angebote

Alle Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst zustande durch schriftliche Bestätigung des Anbieters oder durch Beginn der Leistungserbringung nach Zahlungseingang.

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§ 2 – LEISTUNGSGEGENSTAND UND ABGRENZUNG

2.1 Art der Leistung

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen im Bereich Human Performance Management, persönliche Identitätsentwicklung, unternehmerisches Coaching, Führungsentwicklung und Business Alchemie. Diese Leistungen sind Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen oder unternehmerischen Erfolg, sondern die sorgfältige, engagierte und kompetente Erbringung der vereinbarten Leistungen.


2.2 Kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Leistungen

Die Leistungen des Anbieters ersetzen ausdrücklich keine psychotherapeutische, psychiatrische, medizinische oder heilkundliche Behandlung. Der Anbieter ist kein Arzt, Psychotherapeut oder Heilpraktiker. Kunden mit psychischen Erkrankungen, Krisen oder erheblichen psychischen Belastungen sind verpflichtet, vor Inanspruchnahme der Leistungen professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.


2.3 Eigenverantwortung des Kunden

Ergebnisse aus den Leistungen des Anbieters hängen maßgeblich von der aktiven Mitwirkung, der Offenheit, der Umsetzungsbereitschaft und der Eigenverantwortung des Kunden ab. Alle Entscheidungen, die der Kunde im Rahmen oder aufgrund der Zusammenarbeit trifft, liegen in seiner alleinigen Verantwortung. Der Anbieter unterstützt, empfiehlt und begleitet. Er entscheidet nicht.


2.4 Vorträge und Keynotes

Für Vorträge, Keynotes und öffentliche Auftritte gelten gesonderte Honorarvereinbarungen. Inhalte, Dauer und Format werden individuell vereinbart. Reise- und Unterbringungskosten werden gemäß § 4 dieser AGB gesondert abgerechnet, sofern nicht ausdrücklich ein Pauschalpreis vereinbart wurde.


2.5 Digitale Produkte und Online-Formate

Für digitale Produkte (z. B. Online-Kurse, herunterladbare Materialien, Audioinhalte) gilt: Nach Freischaltung oder Lieferung des digitalen Inhalts besteht kein Rückgaberecht, sofern der Kunde vor dem Kauf ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er mit dieser Zustimmung sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).


2.6 Mastermind und Gruppenformate

Mastermind-Gruppen und Gruppenformate setzen eine Mindestteilnehmerzahl voraus, die der Anbieter kommuniziert. Der Anbieter behält sich vor, ein Format bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl abzusagen oder zu verschieben. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall vollständig erstattet. Ein darüber hinausgehender Schadensersatzanspruch des Kunden ist ausgeschlossen.

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§ 3 – VERGÜTUNG UND PREISE

3.1 Preisgestaltung

Die Preise für die Leistungen des Anbieters werden individuell vereinbart. Öffentlich kommunizierte Preise oder Preisrahmen sind unverbindliche Richtwerte. Der verbindliche Preis ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder dem individuellen Vertrag. Alle Preise verstehen sich als Nettobeträge zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer, soweit nicht ausdrücklich als Bruttopreis ausgewiesen.


3.2 Fälligkeit

Rechnungen des Anbieters sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern im individuellen Vertrag keine andere Regelung getroffen wurde. Der Zahlungsverzug tritt ohne Mahnung ein, wenn die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen nach Fälligkeit geleistet wird (§ 286 Abs. 3 BGB).


3.3 Verzugszinsen und Folgen

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB (gegenüber Unternehmern) bzw. 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (gegenüber Verbrauchern) zu erheben. Zusätzlich kann der Anbieter fällige Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Beträge zurückhalten. Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.


3.4 Ratenzahlung

Soweit Ratenzahlung vereinbart ist, werden die Raten jeweils zum vereinbarten Fälligkeitstermin fällig. Kommt der Kunde mit zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug, wird der Gesamtrestbetrag sofort und vollständig fällig (Beschleunigungsklausel), sofern der Anbieter den Kunden zuvor unter Fristsetzung von mindestens 14 Tagen erfolglos zur Zahlung aufgefordert und auf diese Folge hingewiesen hat. Der Anbieter ist in diesem Fall zusätzlich zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.


3.5 Anzahlung

Bei Leistungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Monat ist eine Anzahlung in Höhe von bis zu 30 % des Nettohonorars bei Vertragsschluss fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Die Anzahlung wird auf das Gesamthonorar angerechnet. Im Falle einer berechtigten Stornierung durch den Kunden gilt die Regelung gemäß § 6.2 dieser AGB.


3.6 Steuerliche Hinweise

Die Versteuerung der Vergütung obliegt dem Kunden für seinen Teil. Der Anbieter stellt Rechnungen gemäß den deutschen Umsatzsteuervorschriften aus.

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§ 4 – REISEKOSTEN UND AUSLAGEN

Reisekosten entstehen nur, wenn persönliche Präsenz des Anbieters ausdrücklich vereinbart wurde. Es gelten folgende Sätze, sofern nicht abweichend vereinbart:

– Deutsche Bahn: 1. Klasse
– Flug: Economy-Klasse, soweit die Reisezeit unter 4 Stunden liegt; Business Class ab 4 Stunden Flugzeit
– Pkw: 0,35 € je gefahrenem Kilometer
– Übernachtung: bis max. 180 €/Nacht, in nachgewiesener Höhe
– Tagespauschale (Verpflegungsmehraufwand): gemäß den jeweils geltenden steuerlichen Höchstsätzen

Alle Reisekosten werden gesondert abgerechnet und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu erstatten, sofern kein Pauschalpreis vereinbart wurde.

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§ 5 – MITWIRKUNGSPFLICHTEN DES KUNDEN

5.1 Allgemeine Mitwirkung

Die Qualität und Wirksamkeit der Leistungen des Anbieters setzt die aktive, engagierte und verantwortungsvolle Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde verpflichtet sich:

– vereinbarte Termine wahrzunehmen und im Fall unvermeidbarer Verhinderung mindestens 48 Stunden im Voraus abzusagen;
– vereinbarte Aufgaben, Reflexionen und Übungen zwischen den Terminen sorgfältig durchzuführen;
– alle für die Leistungserbringung relevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen;
– sich aktiv und offen in den Prozess einzubringen;
– erforderliche Unterlagen und Informationen rechtzeitig bereitzustellen.


5.2 Folgen unterlassener Mitwirkung

Versäumt der Kunde einen vereinbarten Termin ohne rechtzeitige Absage gemäß § 5.3, oder erfüllt er Mitwirkungspflichten wiederholt und in erheblichem Umfang nicht, gilt die Leistung des Anbieters für den jeweiligen Termin als erbracht. Das vereinbarte Honorar für den betreffenden Termin bleibt fällig. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass die Nichtwahrnehmung auf einem von ihm nicht zu vertretenden Grund beruht. Der Anbieter ist bei wiederholter, erheblicher Pflichtverletzung nach vorheriger schriftlicher Abmahnung zur außerordentlichen Kündigung berechtigt.


5.3 Kurzfristige Absagen

Sagt der Kunde einen Termin weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Zeitpunkt ab, ist der Anbieter berechtigt, 50 % des Sitzungshonorars als pauschalierten Aufwandsersatz in Rechnung zu stellen. Bei Absage weniger als 24 Stunden vorher oder Nichterscheinen ohne Absage wird das volle Sitzungshonorar fällig. Dem Kunden bleibt in beiden Fällen der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, sowie der Nachweis eines nicht zu vertretenden Verhinderungsgrundes.

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§ 6 – STORNIERUNG, RÜCKTRITT UND KÜNDIGUNG

6.1 Mindestlaufzeit und ordentliche Kündigung

Leistungen mit einer vereinbarten Mindestlaufzeit können während dieser Laufzeit nicht ordentlich gekündigt werden. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit gilt, sofern keine Beendigung vereinbart wurde, eine Kündigungsfrist von 30 Tagen zum Monatsende.


6.2 Stornierung vor Beginn der Leistung

Tritt der Kunde vor Beginn der Leistungserbringung zurück, gelten folgende pauschalierte Stornogebühren:

Mehr als 30 Tage vor Beginn           → 20 % des Gesamthonorars
15 bis 30 Tage vor Beginn             → 50 % des Gesamthonorars
Weniger als 14 Tage vor Beginn        → 80 % des Gesamthonorars
Nach Beginn der Leistungserbringung   → 100 % des bis dahin vereinbarten Honorars für bereits erbrachte und für unmittelbar bevorstehende, bereits disponierte Leistungen

Die Stornogebühren sind als pauschalierter Ersatz für entgangenes Honorar, Vorbereitungsaufwand und freigehaltene Kapazität bemessen. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist (§ 309 Nr. 5 b BGB). Dem Anbieter bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlichen Schadens vorbehalten.


6.3 Außerordentliche Kündigung

Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 626 BGB bleibt für beide Parteien unberührt. Als wichtiger Grund für den Anbieter gilt insbesondere:

– Zahlungsverzug des Kunden von mehr als 30 Tagen nach schriftlicher Mahnung;
– wiederholte, erhebliche Verletzung der Mitwirkungspflichten nach erfolgloser schriftlicher Abmahnung;
– unzumutbares, respektloses, diskriminierendes oder schädigendes Verhalten gegenüber dem Anbieter, seinen Mitarbeitern oder anderen Teilnehmern;
– unbefugte Weitergabe vertraulicher Informationen oder urheberrechtlich geschützter Materialien an Dritte.

Bei außerordentlicher Kündigung durch den Anbieter aus einem von dem Kunden zu vertretenden Grund bleibt der Honoraranspruch für bereits erbrachte Leistungen unberührt; ein darüber hinausgehender Anspruch des Anbieters richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften des BGB zum Schadensersatz. Bei außerordentlicher Kündigung durch den Anbieter aus einem nicht vom Kunden zu vertretenden Grund werden bereits bezahlte, nicht erbrachte Leistungen anteilig erstattet.


6.4 Verhinderung des Anbieters

Bei unverschuldeter, nicht vorhersehbarer Verhinderung des Anbieters (Erkrankung, höhere Gewalt) werden bereits bezahlte, nicht erbrachte Leistungen auf spätere Termine übertragen oder, soweit eine Übertragung nicht zumutbar ist, anteilig erstattet.


6.5 Schriftform

Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (Brief oder E-Mail mit nachweislichem Zugang beim Empfänger).

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§ 7 – ERGEBNISVERSPRECHEN UND GARANTIEREGELUNG

7.1 Grundsätzlich kein Erfolgsversprechen

Der Anbieter schuldet keine bestimmten Ergebnisse, Umsatzsteigerungen, persönlichen Veränderungen oder sonstigen messbaren Erfolge, soweit nicht ausdrücklich und schriftlich im Einzelvertrag vereinbart. Die Leistung des Anbieters ist eine Dienstleistung im Sinne der §§ 611 ff. BGB, kein Werkvertrag.


7.2 Ergebnisversprechen bei Human Performance Pro

Ausschließlich für das Leistungspaket „Human Performance Pro" (12 Monate, 1:1) gilt: Der Anbieter verpflichtet sich, mit dem Kunden über die reguläre Laufzeit hinaus ohne zusätzliches Honorar weiterzuarbeiten, bis die individuell vereinbarten und im Leistungsblatt (Anhang zum Einzelvertrag) konkret definierten Kernergebnisse erreicht sind.

Dieses Versprechen steht unter folgenden Bedingungen:

– Der Kunde hat alle Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht erfüllt.
– Der Kunde hat die Mitwirkungspflichten gemäß § 5 dieser AGB nachweislich erfüllt.
– Die Kernergebnisse sind im Leistungsblatt konkret und messbar definiert.

Bei erheblicher Verletzung einer dieser Bedingungen entfällt das Ergebnisversprechen für die Zukunft; bereits erbrachte Leistungen bleiben honorarpflichtig.

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§ 8 – URHEBERRECHT UND GEISTIGES EIGENTUM

8.1 Eigentum des Anbieters

Sämtliche vom Anbieter entwickelten oder eingebrachten Materialien, Konzepte, Frameworks, Methoden, Modelle, Werkzeuge, Texte, Präsentationen, Audio- und Videoinhalte sowie alle sonstigen Werke sind urheberrechtlich geschütztes Eigentum des Anbieters (§§ 2, 11 ff. UrhG) und bleiben es unabhängig davon, ob und wie der Kunde diese nutzt.


8.2 Nutzungsrecht des Kunden

Der Kunde erhält ein nicht exklusives, nicht übertragbares, zeitlich auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch. Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder kommerzielle Verwertung ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.


8.3 Verbot kommerzieller Verwertung

Der Kunde ist nicht berechtigt, die im Rahmen der Zusammenarbeit erlernten Methoden, Frameworks und Vorgehensweisen des Anbieters als eigene Coachingleistung, Beratungsleistung oder sonstiges kommerzielles Angebot zu vermarkten oder zu vertreiben. Bei einem Verstoß ist der Anbieter berechtigt, Unterlassung und Ersatz des ihm konkret nachgewiesenen Schadens zu verlangen.


8.4 Referenzrecht des Anbieters

Der Anbieter ist berechtigt, die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu Referenz- und Marketingzwecken namentlich zu erwähnen, sofern der Kunde nicht ausdrücklich widerspricht. Vertrauliche Inhalte oder Details der Zusammenarbeit werden dabei nicht kommuniziert.


8.5 Feedback und Testimonials

Hinterlässt der Kunde freiwillig eine Bewertung, ein Testimonial oder eine Empfehlung, erklärt er sich damit einverstanden, dass der Anbieter dieses in seinen Marketing- und Kommunikationskanälen verwenden darf, sofern der Kunde dem nicht ausdrücklich widerspricht. Der Kunde kann diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

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§ 9 – VERSCHWIEGENHEIT

9.1 Verschwiegenheit des Anbieters

Der Anbieter verpflichtet sich, über alle im Rahmen der Tätigkeit bekanntgewordenen vertraulichen Informationen des Kunden (insbesondere Geschäftsdaten, Unternehmensstrategien, persönliche Umstände) dauerhaft und auch nach Vertragsende Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht entfällt bei gesetzlichen Auskunftspflichten oder mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden.


9.2 Verschwiegenheit des Kunden

Der Kunde verpflichtet sich, Inhalte der Gespräche, alle überlassenen Materialien sowie die Vorgehensweisen und Methoden des Anbieters vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Dies gilt insbesondere für Inhalte aus Gruppen- und Mastermindformaten, wo auch über die Angelegenheiten anderer Teilnehmer Stillschweigen zu bewahren ist.

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§ 10 – DATENSCHUTZ

10.1 Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO ist: Stefan Peetz, von-Stauffenberg-Weg 16, 22880 Wedel, hallo@stefanpeetz.life.


10.2 Zweck und Rechtsgrundlage

Die Verarbeitung personenbezogener Daten des Kunden erfolgt zur Erfüllung dieses Vertrages (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO) sowie auf Basis berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), insbesondere für Rechnungsstellung und Kommunikation. Weitere Verarbeitungszwecke bedürfen einer gesonderten Einwilligung.


10.3 Datenweitergabe

Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte erfolgt nicht, ausgenommen steuerlich oder rechtlich gebundene Stellen (z. B. Steuerberater, Finanzamt) sowie technische Dienstleister, die im Auftrag des Anbieters handeln und vertraglich zur Einhaltung der DSGVO verpflichtet sind.


10.4 Betroffenenrechte

Der Kunde hat das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Anfragen richten sich an: hallo@stefanpeetz.life. Beschwerden können bei der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde eingereicht werden. Ergänzend gilt die separate Datenschutzerklärung auf www.stefanpeetz.life.


10.5 Aufbewahrung

Vertragsdaten werden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (handelsrechtlich 6 Jahre, steuerrechtlich 10 Jahre, gemäß § 257 HGB und § 147 AO) aufbewahrt und anschließend gelöscht.

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§ 11 – HAFTUNG

11.1 Haftungsumfang

Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten entstehen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.


11.2 Beschränkung bei einfacher Fahrlässigkeit

Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte. Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt.


11.3 Ausschluss mittelbarer Schäden

Außerhalb der in § 11.1 genannten Fälle ist die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn und Folgeschäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Der Kunde trägt die Verantwortung für seine unternehmerischen und persönlichen Entscheidungen, die er eigenständig auf Basis der Beratungsleistung trifft.


11.4 Mitverantwortung bei fehlerhaften Angaben

Beruht ein Schaden auf unrichtigen oder unvollständigen Informationen, die der Kunde dem Anbieter mitgeteilt hat, wird dies im Rahmen eines etwaigen Mitverschuldens nach § 254 BGB berücksichtigt.


11.5 Gesundheitlicher Hinweis

Der Kunde bestätigt, dass er sich in einem Gesundheitszustand befindet, der die Inanspruchnahme der vereinbarten Leistungen erlaubt, und dass keine ernsthaften psychischen Erkrankungen vorliegen, die eine therapeutische oder medizinische Behandlung erfordern. Bei Zweifeln ist vor Beginn der Zusammenarbeit ärztlicher oder therapeutischer Rat einzuholen.

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§ 12 – WIDERRUFSRECHT

12.1 Widerrufsrecht für Verbraucher

Sofern der Kunde als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB handelt und der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossen wurde, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht gemäß §§ 312g, 355 BGB zu.


WIDERRUFSBELEHRUNG

Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie Stefan Peetz, von-Stauffenberg-Weg 16, 22880 Wedel, hallo@stefanpeetz.life mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Post oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachfolgende Muster verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen sollen, haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vereinbarten Leistungen entspricht (§ 357 Abs. 8 BGB).

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen vorzeitig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Kunde dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Anbieter verliert.


MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An: Stefan Peetz, von-Stauffenberg-Weg 16, 22880 Wedel, hallo@stefanpeetz.life

Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

_______________________________________________

Bestellt am: _______________   Erhalten am: _______________

Name des/der Verbraucher(s): _______________________________________________

Anschrift des/der Verbraucher(s): _______________________________________________

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): _______________________________________________

Datum: _______________


12.2 Kein Widerrufsrecht für Unternehmer

Handelt der Kunde als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht. Es gelten ausschließlich die Stornoregelungen gemäß § 6 dieser AGB.

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§ 13 – AUFBEWAHRUNG UND RÜCKGABE VON UNTERLAGEN

Der Anbieter verpflichtet sich, alle ihm vom Kunden zur Verfügung gestellten Unterlagen sorgfältig aufzubewahren und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Während der Vertragslaufzeit werden Unterlagen auf Anforderung zurückgegeben, nach Vertragsende auf Anforderung des Kunden innerhalb von 30 Tagen. Eine Aufbewahrung über die gesetzlichen Fristen hinaus erfolgt nicht, sofern der Kunde keine längere Aufbewahrung verlangt.

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§ 14 – ONLINE-AUFTRITTE UND SOCIAL MEDIA

Der Anbieter betreibt Profile auf LinkedIn, Instagram und weiteren digitalen Plattformen. Inhalte auf diesen Profilen dienen der Information und der Darstellung der Leistungen des Anbieters. Sie stellen keine Rechtsberatung, Therapie oder verbindliche Zusagen dar. Kommentare, Reaktionen oder Direktnachrichten auf Social-Media-Plattformen begründen kein Vertragsverhältnis und sind kein Ersatz für eine ausdrückliche Auftragserteilung.

Der Anbieter behält sich vor, Kommentare zu entfernen, die beleidigend, diskriminierend, rechtswidrig oder offensichtlich geschäftsschädigend sind.

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§ 15 – SCHLUSSBESTIMMUNGEN

15.1 Rechtswahl

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch kein zwingender Schutz entzogen wird, der sich aus dem Recht des gewöhnlichen Aufenthaltsstaates des Verbrauchers ergibt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).


15.2 Gerichtsstand

Gegenüber Unternehmern ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB der Sitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen, insbesondere § 29c ZPO.


15.3 Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG).


15.4 Schriftform

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie der auf ihrer Grundlage geschlossenen Verträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Dies gilt auch für die Änderung oder Aufhebung dieser Klausel.


15.5 Salvatorische Klausel

Sind oder werden einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt, soweit vorhanden, die gesetzliche Regelung.


15.6 Änderung der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für künftig geschlossene Verträge zu ändern. Die jeweils aktuell gültige Fassung ist auf der Website des Anbieters veröffentlicht. Für bereits laufende Verträge gelten grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen AGB. Bei Dauerschuldverhältnissen mit einer Laufzeit von mehr als zwei Monaten wird der Kunde über wesentliche Änderungen der AGB mindestens sechs Wochen vor deren Wirksamwerden in Textform informiert und kann der Änderung innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung widersprechen; widerspricht der Kunde nicht, gilt die Änderung als angenommen, worauf der Anbieter in der Änderungsmitteilung gesondert hinweist.

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Stefan Peetz · Human Performance Manager · Business Alchemist · Autor
Stand: Juni 2026 · Version 1.0

Diese AGB wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.

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